Künstlersozialkasse

 

„Wir haben es nicht erfunden, können es Ihnen aber leider nicht ersparen: die Abgabe an die Künstlersozialkasse.“

Wann immer Sie einen Freiberufler wie einen Grafiker, Übersetzer, freien Künstler, Designer etc. anstelle einer GmbH oder AG beauftragen, sind sie verpflichtet, zusätzlich zum Honorar für den Kreativen einen prozentualen Beitrag an die Künstlersozialkasse (KSK) abzuführen. Da es sich um eine Solidarzahlung handelt, ist es dabei gänzlich unerheblich, ob der Kreative selbst tatsächlich Mitglied der Künstlersozialkasse ist.

Diese Anmeldung müssen Sie selbsttätig und unaufgefordert machen. Bitte informieren Sie sich daher bei der Künstlersozialkasse und/oder sprechen Sie mit Ihrer Steuerberatung darüber. Die ordnungsgemäße Zahlung des Beitrags von derzeit 5,2 % des Auftragswertes (Stand 2015) wird von der Künstlersozialkasse geprüft!

Warum trotz der Abgabe mit Freiberuflern zusammenarbeiten?

Freiberufler sind allein oder als kleines Unternehmen am Markt, haben kurze, effiziente Abstimmungsprozesse und generell keinen großen Wasserkopf für Verwaltung oder Gehälter. Daher sind sie in der Regel günstiger und auch schneller als größere Agenturen. Durch diese Vorteile relativiert sich im Normalfall die Abgabe an die Künstlersozialkasse.

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